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06. Juli 2026·6 Min. Lesezeit

Agentur, Freelancer oder DIY-Plattform: Wer soll Ihre Website erstellen?

Agentur, Freelancer oder Wix? Ein ehrlicher Vergleich nach Kosten, Tempo, Risiko und Wartung — wann welche Variante sinnvoll ist, plus unsere eigene Position, transparent gesagt.

Die kurze Antwort: Wählen Sie eine DIY-Plattform, wenn das Budget nahe null ist und Sie Zeit haben, sich selbst einzuarbeiten; wählen Sie einen Freelancer, wenn Sie ein kleines, klar umrissenes Projekt haben und das Risiko in Kauf nehmen, von einer einzigen Person abhängig zu sein; wählen Sie eine Agentur, wenn Sie schriftlich zugesicherte Fristen, einen planbaren Ablauf und jemanden wollen, der auch drei Monate nach dem Launch noch erreichbar ist. Sie vergleichen nicht drei Preise — Sie vergleichen drei unterschiedliche Aufteilungen von Arbeit und Risiko.

In der Praxis sieht die Entscheidung etwa so aus: Es ist 23:00 Uhr, der Salon oder die Werkstatt hat längst geschlossen, und Sie sitzen mit dem Laptop auf dem Schoß und vergleichen ein Wix-Abo mit dem Angebot eines Bekannten, „der sich mit Websites auskennt“, und mit dem Preis einer Agentur, der doppelt so hoch wirkt wie beide zusammen. Bringen wir Ordnung hinein — samt der unbequemen Teile.

Der Vergleich in Kürze: Kosten, Tempo, Risiko, Wartung

KriteriumDIY-PlattformFreelancerAgentur
Anfangskostenam niedrigsten (monatliches Abo)mittelam höchsten
Ihr ZeitaufwandDutzende Stunden — Sie machen alles selbstein paar Stunden für Briefing und Feedbackminimal: Briefing + Freigaben
Liefertempohängt zu 100 % von Ihnen abschwankend — hängt von einer einzigen Person abvertraglich zugesicherte Frist
Hauptrisikoeine Website, die „okay aussieht“, aber keine Kunden bringtdie Person verschwindet oder hat keine Zeit mehrSie zahlen mehr, als Sie gebraucht hätten
Wartungbleibt an Ihnen hängenselten besprochen, oft nicht vorhandeninklusive oder mit klarem Vertrag

Wann ist die DIY-Plattform sinnvoll?

Öfter, als Agenturen zugeben. Wenn Sie Ihre Idee gerade erst testen, wenn das reale Budget unter 200–300 € liegt oder wenn Sie ehrlich gern selbst basteln, ist ein mit Geduld gebautes Wix oder WordPress eine vernünftige Wahl.

Der unbequeme Teil hat zwei Seiten. Erstens: die Zeit. Die Stunden, in denen Sie Fotos und Buttons ausrichten, sind Stunden, in denen Sie keine Kunden bedienen — und für eine Inhaberin oder einen Inhaber eines kleinen Betriebs ist genau diese Stunde die teuerste Ressource der Firma. Zweitens: die Obergrenze. Eine DIY-Website kommt meist bis „fast gut“ — sie sieht ordentlich aus, lädt aber langsam auf dem Handy, erscheint nicht richtig in den Suchergebnissen und hat keinen durchdachten Weg vom Besucher zum Kunden. Und der Unterschied zwischen „fast gut“ und „bringt Kunden“ ist genau der Unterschied, für den es den Rest dieses Artikels gibt.

Wann ist der Freelancer die richtige Wahl?

Ein guter Freelancer ist oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt: Sie kommunizieren direkt mit der Person, die tatsächlich arbeitet, ohne Schichten von Projektmanagern, zu einem niedrigeren Preis als bei einer Agentur. Für ein kleines, gut umrissenes Projekt — eine Landingpage, eine einfache Präsentationswebsite — kann das die ideale Wahl sein.

Das Risiko ist strukturell, nicht charakterlich: Alles hängt von einer einzigen Person ab. Sie nimmt eine Vollzeitstelle an, steigt in ein größeres Projekt ein, fährt genau dann in den Urlaub, wenn Ihre Website ausfällt — und niemand kann übernehmen. Das zweite Problem tritt nach dem Launch auf: Über Wartung wird am Anfang selten gesprochen, und ein Jahr später, wenn Sie eine Änderung wollen, bleiben die Nachrichten ungelesen.

Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, drei Mindestprüfungen: Verlangen Sie Live-Websites aus dem Portfolio (nicht nur Screenshots), sprechen Sie mit einem früheren Kunden und klären Sie schriftlich, was nach dem Launch passiert — wer eingreift, in welcher Zeit, zu welchen Kosten.

Wann lohnt sich eine Agentur?

Wenn die Website nicht mehr nur „ein Häkchen auf der Liste“ ist, sondern ein Kanal, über den Kunden kommen sollen. Bei einer Agentur bezahlen Sie eigentlich einen Prozess: einen Vertrag mit Fristen, mehrere Menschen (also Kontinuität, falls einer ausfällt), eine an Dutzenden Projekten erprobte Arbeitsweise und eine planbare Reaktion, wenn etwas kaputtgeht.

Um ganz ehrlich zu sein: Ja, es kostet mehr, und für ein sehr kleines Projekt kann es schlicht zu viel sein. Und noch etwas, egal mit wem Sie arbeiten: Niemand, der seriös ist, kann Ihnen „Platz 1 bei Google“ versprechen. Wenn Ihnen das jemand verspricht, ist das ein Warnsignal, kein Beweis für Kompetenz.

Unsere Position, transparent gesagt

Wir sind MPO Web Studio, ein Team aus der Region Cluj / Cluj-Napoca, das zu 100 % remote mit Kunden aus ganz Rumänien arbeitet. Wir sind eine Agentur, haben also ein offensichtliches Interesse am obigen Vergleich — gerade deshalb sind wir lieber direkt: Wenn Ihr reales Budget unter ~300 € liegt, ist ein mit Geduld gebautes DIY oder ein geprüfter Freelancer eine völlig vernünftige Wahl, und genau das sagen wir Ihnen auch am Telefon. Wir kommen ins Spiel, wenn die Website Kunden bringen soll, nicht nur existieren.

Unsere Preise, damit Sie nicht ohne Zahlen gehen (alles im Detail in unserem Leitfaden dazu, was eine Website kostet):

Art der WebsitePreis
Landingpage290 – 490 €
Präsentationswebsite490 – 890 €
Onlineshopab 690 €
Wartungab 29 €/Monat
AEO/GEO-Optimierungab 290 €

Und wenn Ihr Betrieb lokal ist, bringt in der Regel nicht das Design die meisten Kunden, sondern die Sichtbarkeit in den Suchanfragen aus Ihrer Region — darüber haben wir ausführlich in unserem Leitfaden zu lokalem SEO geschrieben.

Wie Sie in der Praxis wählen: drei Fragen

  • Was ist eine Stunde Ihrer Zeit wert? Wenn die Antwort „viel“ lautet, ist DIY teurer, als es scheint.
  • Was passiert, wenn die Website am Montag um 9:00 Uhr ausfällt? Wenn Sie keine klare Antwort haben, fehlt Ihnen die Wartung, nicht das Design.
  • Soll die Website existieren oder verkaufen? Für „existieren“ reicht fast alles. Für „verkaufen“ brauchen Sie jemanden, der das schon einmal gemacht hat.

Es gibt keine universelle Antwort — es gibt die passende Antwort für die Phase, in der Ihr Betrieb gerade ist. Und wenn Sie den Unterschied sehen wollen, statt uns beim Wort zu nehmen, gibt es eine Variante, die Sie nichts kostet: Schreiben Sie uns auf WhatsApp unter wa.me/40750257140 und fordern Sie eine kostenlose Demo-Website an. Wir bauen eine erste Variante für Ihren Betrieb, Sie sehen sie mit eigenen Augen — und erst danach entscheiden Sie, mit wem Sie arbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Website vom Freelancer im Vergleich zu einer von einer Agentur?+

Der Unterschied ergibt sich aus dem, was enthalten ist, nicht nur aus dem Tarif. Ein Freelancer verlangt bei gleicher Komplexität meist weniger, schließt aber selten Vertrag, garantierte Fristen und Wartung mit ein. Bei uns kostet eine Landingpage 290–490 €, eine Präsentationswebsite 490–890 €, und ein Onlineshop beginnt bei 690 € — mit klarem Ablauf und einer verantwortlichen Person nach dem Launch.

Ist es günstiger, meine Website selbst auf Wix oder Squarespace zu erstellen?+

Auf der Rechnung ja: Sie zahlen nur ein monatliches Abo. Der reale Preis ist Ihre Zeit — Dutzende Stunden Lernen und Basteln — plus das Risiko einer Website, die ordentlich aussieht, aber keine Kunden bringt. Wenn Ihre Stunde viel wert ist, kommt DIY oft teurer als ein Profi.

Welches Risiko habe ich, wenn der Freelancer, der meine Website erstellt hat, verschwindet?+

Das ist das häufigste unangenehme Szenario. Der Schutz ist einfach: Domain, Hosting und alle Konten werden vom ersten Tag an auf Ihren Namen registriert, und am Ende verlangen Sie sämtliche Zugänge und eine Kopie der Website. So kann jeder die Arbeit später übernehmen.

Kann ich mit einer DIY-Website anfangen und später zu einer Agentur wechseln?+

Ja — das ist ein sehr häufiger und völlig vernünftiger Weg. Voraussetzung ist, dass die Domain auf Ihren Namen läuft und dass Texte und Fotos Ihnen gehören — alles wandert auf die neue Website. Praktisch testen Sie günstig, und wenn die Website ernsthaft verkaufen soll, machen Sie den Schritt.

Wie prüfe ich eine Agentur oder einen Freelancer, bevor ich bezahle?+

Verlangen Sie Live-Websites aus dem Portfolio und navigieren Sie sie vom Handy aus, sprechen Sie direkt mit 1–2 früheren Kunden, verlangen Sie einen Vertrag mit Fristen und klären Sie schriftlich, was nach dem Launch passiert. Und ein schneller Seriositätstest: Wer Ihnen „Platz 1 bei Google“ garantiert, hat sich gerade selbst disqualifiziert.

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