Webflow vs. WordPress: Was ist besser für eine Präsentationswebsite?
Ehrlicher Vergleich zwischen Webflow und WordPress für eine Präsentationswebsite: echte Kosten, Wartung, Geschwindigkeit und wie Sie wählen, ohne es zu bereuen.
Sie haben ein Unternehmen, möchten eine Website, die Sie sauber präsentiert — ein paar Seiten, einen Kontaktbereich, vielleicht ein Formular — und sind zwischen zwei Namen hängengeblieben: Webflow und WordPress. Es ist eine gute Frage, denn die Plattform, mit der Sie starten, beeinflusst Ihre Kosten, wer Änderungen vornehmen kann und wie leicht die Website später wächst.
Die gute Nachricht: Für eine einfache Präsentationswebsite können beide ein hervorragendes Ergebnis liefern. Der Unterschied liegt nicht darin, „welche generell besser ist", sondern darin, „welche zu Ihrer Arbeitsweise passt". Im Folgenden erkläre ich konkret, was jede Plattform ist, wo sie Geld und Zeit kostet, und wie Sie wählen, ohne es in einem Jahr zu bereuen.
Was jede Plattform eigentlich ist
Es sind zwei ziemlich unterschiedliche Dinge unter demselben Deckel „Website-Baukasten".
- Webflow ist ein visueller No-Code-Baukasten: Sie ziehen und platzieren Elemente auf der Seite, das Hosting ist inklusive. Sie zahlen ein monatliches Abonnement und erhalten von Anfang an sauberen Code, ohne den Server anzufassen.
- WordPress gibt es tatsächlich in zwei Varianten. WordPress.com ist eine gehostete, abonnementbasierte, einfachere Version. WordPress.org ist die Open-Source-Plattform, die Sie auf einem eigenen Hosting installieren, mit voller Kontrolle über Themes und Plugins.
Wenn Leute „WordPress" sagen, meinen sie meist .org mit einem Theme und Plugins. Hier haben Sie die größte Freiheit, aber auch die größte Verantwortung.
Echte Kosten: Abonnement vs. Eigentum
Die erste Falle ist zu glauben, eine Variante sei „gratis". Ist sie nicht — Domain und ein anständiges Hosting kosten in jedem Fall.
- Webflow: monatliches Abonnement, in Fremdwährung, mit inklusive Hosting. Es ist vorhersehbar und es gibt keine Überraschungsrechnungen, aber es ist eine wiederkehrende Ausgabe, die nie aufhört.
- WordPress.org: Theme (kostenlos oder Premium), separates Hosting (monatlich) und Domain. Auf dem Papier kann es günstiger sein, aber versteckte Kosten tauchen auf: Premium-Plugins, Wartung und jemand, der repariert, wenn etwas kaputtgeht.
Die einfache Regel: Webflow verlagert die Kosten zu einem stabilen Abonnement, WordPress verlagert sie zu günstigem Setup mit fortlaufender Pflege. Rechnen Sie auf 2 Jahre, nicht auf den ersten Monat.
Wer die Website nach der Fertigstellung pflegt
Hier verbirgt sich der eigentliche Unterschied, nicht im Aussehen.
- Webflow kümmert sich selbst um Updates, Sicherheit und Backup. Weniger Kopfschmerzen. Der Nachteil: Wenn Sie das Abonnement kündigen, verschwindet die Website von deren Hosting — Sie sind von der Plattform abhängig.
- WordPress.org gibt Ihnen alles in die Hand: Sie besitzen den Code, können die Website überallhin umziehen. Aber Sie (oder jemand, den Sie bezahlen) sind verantwortlich für Updates, Backup und Sicherheit. Vernachlässigt über ein paar Monate, wird eine WordPress-Website langsam und verwundbar.
Fragen Sie sich ehrlich: Möchten Sie selbst die Wartungsknöpfe drücken oder gar nicht daran denken müssen? Diese Antwort wählt die Plattform fast von selbst.
Geschwindigkeit, SEO und wie es für einen Besucher aussieht
Beide können hochwertig aussehen — es gibt keine „hässliche" und keine „schöne" Plattform. Was zählt, ist die Umsetzung.
Webflow liefert von Anfang an sauberen, schnellen Code. WordPress kann genauso schnell sein, wenn es sorgfältig aufgebaut ist, aber mit einem schweren Theme, einem Page-Builder wie Elementor und 30 Plugins wird es langsam. Und Geschwindigkeit zählt doppelt: für Google und für die Person, die Sie vom Handy aus öffnet.
Bei SEO sind sie fast gleichauf: Beide geben Ihnen Kontrolle über Titel, Beschreibungen und Struktur. Eine ehrliche Warnung: Keine Plattform „setzt Sie auf Platz 1". Wenn Ihnen jemand das verspricht, unabhängig von der Plattform, seien Sie vorsichtig — die Google-Position wird durch Inhalt, Geschwindigkeit und Zeit gewonnen, nicht durch den Namen des Baukastens.
Wie Sie richtig wählen (und die dritte Option)
Kurz, nach Szenarien:
- Sie möchten selbst editieren, mit minimalen technischen Sorgen, und ein monatliches Budget ist okay → Webflow.
- Sie möchten volle Kontrolle, haben bereits Hosting, planen später einen Blog oder Shop und haben jemanden für die Wartung → WordPress.org.
- Sie möchten sich um nichts kümmern → lassen Sie jemanden es bauen und pflegen, unabhängig von der Plattform.
Hier ist der ehrliche Teil: Bei einer Präsentationswebsite zählt die Plattform weniger als wer sie baut und wie sie gepflegt wird. Bei MPO Web Studio erstellen wir Ihnen ein kostenloses Demo, bevor Sie irgendetwas bezahlen — Sie sehen Ihre echte Website, dann entscheiden Sie. Wir arbeiten remote im ganzen Land, mit transparentem Preis. Schreiben Sie uns auf WhatsApp, und wir sagen Ihnen ehrlich, was zu Ihrem Fall passt — selbst wenn die Antwort lautet „bleiben Sie bei WordPress".
Häufig gestellte Fragen
Kann ich meine Website später von Webflow zu WordPress umziehen?+
Ja, aber praktisch ist es ein Neuaufbau, kein Umzug. Webflow erlaubt einen begrenzten statischen Code-Export, und CMS-Inhalte übertragen sich nicht 1:1 auf WordPress. Deshalb wählen Sie besser mit Blick darauf, wo Sie in 1-2 Jahren stehen wollen, nicht nur für diesen Monat.
Was ist auf lange Sicht günstiger?+
Das hängt davon ab, wer die Website pflegt. Webflow ist ein wiederkehrendes Abonnement in Fremdwährung, vorhersehbar aber konstant. WordPress kann günstiger sein, wenn Sie es selbst verwalten, aber versteckte Kosten — Wartung, Premium-Plugins, Reparaturen — kehren die Rechnung oft um. Rechnen Sie auf 2 Jahre.
Brauche ich einen Programmierer?+
Für einfache Text- und Bildbearbeitungen erfordert Webflow nicht unbedingt einen Techniker. Bei WordPress lässt sich Inhalt leicht bearbeiten, aber das korrekte Setup und die laufende Wartung (Updates, Backup, Sicherheit) werden früher oder später jemand Technisches erfordern.
Was ist besser für SEO?+
Auf Plattformebene sind sie fast gleichauf — beide geben Ihnen Kontrolle über Titel, Meta-Beschreibungen und Struktur. Was wirklich zählt, sind Geschwindigkeit, klare Struktur und Inhalt. Niemand kann Platz 1 bei Google garantieren, unabhängig von der Plattform.
Was empfehlt ihr für eine kleine Präsentationswebsite?+
Das hängt davon ab, wer sie pflegt. Meistens empfehlen wir eine schnelle, leicht zu verwaltende Website mit klaren Kosten, und die Entscheidung treffen Sie, nachdem Sie ein kostenloses Demo gesehen haben — erstellt, bevor Sie bezahlen. Schreiben Sie uns auf WhatsApp, und wir besprechen konkret Ihren Fall.
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